Callboys Crown Escort

Warum buchen so wenige Frauen Callboys? Gesellschaftliche, kulturelle und emotionale Gründe erklärt

Über die Verfasser Callboy Adrian & Leon

8. November 2025

Callboy Adrian und Leon verbindet eine langjährige Zusammenarbeit bei Crown Escort Male und eine gemeinsame akademische Herkunft in der Philosophie. Ihre Freundschaft und ihre Gespräche über Beziehungen, Datingkultur und gesellschaftliche Dynamiken führten zum gemeinsamen Verfassen dieses Artikels. Callboy Adrian ist in Frankfurt zuhause, sowie deutschlandweit buchbar. 

Neulich fragte mich ein Freund, während wir über meine Callboy-Plattform sprachen: „Warum gehen so viele Männer zu Prostituierten, aber so wenige Frauen buchen Callboys?“

Meine spontane Antwort: „Weil Frauen für Sex nicht zahlen müssen!“

Doch so einfach ist es nicht. In diesem Artikel schauen wir uns an, warum Frauen seltener Callboys buchen, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen, und warum es sich lohnen kann, diesen Schritt bewusst zu gehen.

Strukturelle Unterschiede im Dating-Markt

Die Aussage, Frauen müssten „für Sex nicht zahlen“, hat einen wahren Kern. Wenn ein attraktiver Mann und eine ebenso attraktive Frau jeweils allein ausgehen, um jemanden für eine Nacht zu finden, hat die Frau in der Regel schneller Erfolg.
Männer müssen oft mehr Initiative zeigen, charmanter oder unterhaltsamer sein – und selbst dann mit Zurückweisung rechnen.
Warum? Viele Männer sind offener für unverbindlichen Sex, unabhängig vom Gegenüber. Frauen hingegen wählen häufig selektiver und legen mehr Wert auf emotionale Verbindung oder Qualität. Das führt zu einer marktwirtschaftlichen Dynamik: Für Männer ist das Angebot knapp, für Frauen scheinbar grenzenlos. Warum also für etwas zahlen, das kostenlos verfügbar ist?

Biologie oder kulturelles Narrativ?

Kulturelle Prägung und gesellschaftliche Doppelmoral

Die Evolutionspsychologie liefert eine mögliche Erklärung: Männer hätten evolutionär davon profitiert, möglichst viele Sexualpartnerinnen zu haben, um ihre Gene weiterzugeben. Frauen hingegen mussten, wegen Schwangerschaft und Kinderaufzucht, wählerischer sein. Kurz: Männer streben „Breite“, Frauen „Tiefe“ an.
Diese Theorie wird kontrovers diskutiert – nicht zuletzt, weil sie oft zur Rechtfertigung überholter Rollenbilder dient. Fakt ist: Wie viele Sexualpartner:innen jemand „haben sollte“, bestimmt jeder und jede selbst.

Eine entscheidende Rolle spielen gesellschaftliche Rahmenbedingungen.
Ein Blick in unsere Städte genügt: Bordelle, Stripclubs, Escortservices für Männer, all das ist präsent und weitgehend akzeptiert. Männliche Sexarbeit hingegen? Quasi unsichtbar.
Wer einen Callboy sucht, muss gezielt danach suchen. Es fehlt an öffentlicher Sichtbarkeit, an Sprache, an Vorbildern und an Normalität.
Dazu kommt eine tiefsitzende Doppelmoral:
Ein Mann mit vielen Partnerinnen gilt als Player. Eine Frau mit vielen Partnern? Schnell als leicht zu haben. Weibliche Sexualität wird kontrolliert, bewertet und sanktioniert. Ihr Dating-Marktwert gilt als gesunken, sobald sie ihre Lust selbstbewusst mit wechselnden Partnern auslebt.

Weibliche Lust verdient Sichtbarkeit

Unsere als Male Escort ist es, mit diesen Vorurteilen zu brechen, und einen Raum zu schaffen, in dem weibliche Lust als etwas Selbstverständliches und Positives gelebt werden kann.
Frauen verdienen es, ihre Wünsche nach Nähe, Erotik oder auch einfach nur einem entspannten, unverbindlichen Erlebnis selbstbewusst auszuleben, ohne sich erklären zu müssen.
Ein Callboy ist kein Ersatz für Liebe, sondern ein bewusst gewähltes Erlebnis auf Augenhöhe, in Moment der Selbstbestimmung, der Intimität, der Freiheit.

Ein Blick nach Japan und in die Zukunft

Andere Kulturen zeigen, dass es auch anders geht. In Japan etwa sind sogenannte Host-Clubs fester Bestandteil der städtischen Ausgehkultur: elegante Bars, in denen Frauen für die Gesellschaft, das Gespräch und die charmante Aufmerksamkeit attraktiver Männer bezahlen.
Dort wird weibliche Lust nicht stigmatisiert, sondern als selbstverständlicher Teil des gesellschaftlichen Lebens akzeptiert.
Das zeigt, dass der Wunsch nach bezahlter Intimität kein rein biologisches, sondern ein kulturelles Thema ist. Und diese Kultur verändert sich, mit jeder Frau, die sich emanzipiert, und mit jedem Mann, der den Beruf des Callboys mit Respekt und Professionalität ausübt.

Zurück zur Ausgangsfrage

„Warum gehen so viele Männer zu Prostituierten, aber so wenige Frauen buchen Callboys?“
Die einfache Antwort „weil Frauen für Sex nicht zahlen müssen“ ist nicht falsch, aber sie greift zu kurz.
Wir leben in einer Zeit, in der sich Rollenbilder wandeln, sowohl bei den Kund:innen als auch bei den Dienstleistenden.
Immer mehr Frauen entdecken nicht nur den Wunsch, sondern auch die Freiheit, sich bewusst für bezahlte Intimität zu entscheiden.
Und auch immer mehr Männer gehen diesen Weg als Callboys, professionell, achtsam, mit einem tiefen Verständnis für emotionale und körperliche Bedürfnisse.
Am Ende geht es nicht um Ersatz für echte Nähe, sondern um eine neue Form der Selbstbestimmung.

Es geht nicht darum, ob Frauen dürfen, sondern darum, dass sie es längst können.
Die Zeit ist reif, weibliche Lust und Entscheidungsfreiheit genauso selbstverständlich zu behandeln wie männliche.